Freitag, 27. November 2009

Es gibt kein Bier auf Hawaii - auf nach Bangkok.

http://www.flickr.com/photos/nicola-nils/sets/72157622885292898/
Es schein alles gepackt zu sein. Die Wohnung riecht wohlig nach Kalkreiniger, die Rucksäcke fordern einen Ruck und unsere Stimme erzeugen endlich wieder ein Echo im Esszimmer, denn nichts ist übrig, was Schallwellen abremsen könnte. Die Spanunng steigt - "aufgeregt" beschreibt unseren heutigen Zustand wohl am besten. Ein letzter Versuch noch mit klarem Kopf, die Dinge zu ordnen, wir werden in Asien merken, ob er erfolgreich war. Wenn jetzt noch meine Sonnenbrille morgen früh fertig wird, wird alles gut - zumindest seh ich dann den Affen, der mich beist und habe eine faire Chance zurückzubeissen.
Heute Abend noch mal schön essen, trinken und Abschied feiern mit den Eltern und morgen Nachmittag: hässlich essen und trinken in London und dann auf nach Bangkok. Tschüss Berlin.

Dienstag, 24. November 2009

Shalömchen

Wir haben Zwischenmieter. Und zwar nette und liebe Leute, die wir auch noch kennen. Unglaublich aber wahr.
Und das nach einem Casting, das alle Einschaltquoten der deutschen Nachkriegsgeschichte pulverisiert hätte. Von freundlichen Russen, die für ihre "Cousine" eine Bleibe suchten, über skandinavische Seilartisten, die per Bewerbungsvideo mit unglaublich austrainierten Oberkörpern vor allem bei den weiblichen Jurymitgliedern punkten konnten, aber dank zu arg abgeschnittenem Kopf schließlich doch nicht in den Recall kamen. Bis hin zu Extreme-pilgering Athleten, die uns mit einem freundlichen "Shalömchen, kannst du mein Projekt unterstützen, mein Winterquartier ist gerade geplatzt und ich bin ganz bestimmt sauber und ordentlich, aber meine Kerze muß ewig brennen" begrüßten und folgendes Portfolio einreichten:

http://www.stutthof.pl/node/75

Schade, wenn wir nicht gerade selber Unterstützung bräuchten, hätten wir ihm bestimmt unsere Streichhölzer mitgegeben.

Shalömchen.

Donnerstag, 19. November 2009

Istanbul


Aya Sofya
Ursprünglich hochgeladen von Nicola Ziems

Als kleine Vorbereitung auf die große Welt - ein paar Eindrücke von meinem Istanbul Besucht.

Grubenlampen und Mai Thais.

Die letzten Vorbereitungen laufen auf Hochtouren - ich bin zuversichtlich völlig überausgestattet loszufahren. Es soll ja nachher nicht am Taschenmesser scheitern. Deshalb haben wir sicherheitshalber Material mit dem man einen Krieg gewinnen könnte - nicht nur gegen Mücken. Die Kopflampe leuchtet, die Malariatebletten schmecken fade, aber dafür riecht die Sonnencreme schon jetzt nach Mai Thais, Pet Pat Prik und Salzwasser...

Ik freu mir.