Donnerstag, 17. Dezember 2009
DIE INSEL.
Wir sind auf KO Chang. Einem Traum von einer Insel. Wenn auch ein ganz kleiner. In der Hochsaison, sollen angeblich bis 300 Touristen hier sein. Kann man sich kaum vorstellen wenn man hier ist. Die meisten von den Leuten hier sind haengengeblieben. Wollten eigentlich nur 2 Tage bleiben und sind teilweise jetzt schon 2 Monate hier. Und man kann es verstehen. Das Leben ist einfach. Morgens steht man auf und laesst sich ein wunderbares Obstmuessli machen. Danach ist es eigentlich auch schon zu heiss, um noch wirklich was zu unternehmen. Strom gibt es auch nicht, also kommt man auch nicht auf dumme Gedanken. Ab mittags zaehlt man die Stunden bis zum allabendlichen Volleyball. Dort trifft man dann alle Leute, die am am gleichen Strand wohnen und kann sich gleich fuer abends verabreden. Als wuerde man sich nicht sowieso treffen. Dann isst man Thai und trinkt dabei viel Chang. Dann spielt man bloede Spiele wie SHITHEAD oder Poker und geht irgendwann ins Bett. Man disutiert ueber Gott und die Welt mit Gott und der Welt. Die verschiedensten Lebenskonzepte mischen sich hier zu einer interessanten Mischung. Die Frage nach dem „ Was machst du, wenn du zuhause bist“ wird sehr selten und sehr vorsichtig gestellt. Manche verweigern eine Antwort. Manche wissen es gar nicht so genau. Bei manchen ist es auch egal. Die leben eh nur fuer den Winter auf der Insel. Wer schlau war, hat die Abendstunden in denen der Generator lief, genutzt um seine elektrischen Geraete wie Kameras und Co. aufzuladen. Wenn nicht – morgen vielleicht. Macht ja nichts. Ansonsten haengt man in der Haengematte oder liegt sonst irgendwo rum. Hauptsache im Schatten. Eigentlich wollten wir heute zum Minimart. Hat nicht geklappt. Morgen vielleicht. Man munkelt, dass an einem Ende der Insel sehr gut gekocht wird. Ubermorgen vielleicht. Morgen wollen wir schliesselich vielleicht zum Minimart.
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen