Fast eine Woche waren wir nun in Pai, einem kleinen netten Oertchen im Nordwesten Thailands. Leider hat er wohl seine besten Tage gehabt. Aus der entspannten Hippienklave ist ein umtriebiges Touristennest geworden. Schade drum, vor 5 bis Jahren muss hier mal gigantisch gewesen sein. Die Abende am Fluss, der Morgennebel, der das Tal einfach nicht freigeben will und sich mit der Sonne ein zaehes Gefecht liefert. Die umliegenden heissen Quellen und der wohltuende Einfluss einiger weniger Europaeer, die den Espresso brachten und mit ihm blieben. Jetzt muss man jede Sekunde aufpassen nicht von einem 8 Jaehrigen und seinem 125ccm Scooter ueber den Haufen gefahren zu werden, waerend man man die maschiato bar wechselt. Aber man schraubt ja seine Erwartungen zurueck und freut sich, dass er wenigstes nicht betrunken ist. Die Zeiten in denen man hier seine Ruhe hatte sind defintiv vorbei. Ueber die Weihnachtstage droehnt ein Festival durch das eigentlich so beschauliche Tal und erzeugt vor allem bei uns das Gefuehl umsonst um die halbe Welt geflogen zu sein, Auf dem Kiez uebernachten waere dann doch guenstiger gewesen. Aber zumindest kennen wir jetzt alle Wortspiele mit Pai...von Pairadise bis Time goes pai. Bye pai...und pai the way: schade um dich.
Freitag, 1. Januar 2010
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