YEAH. Wir sind in Mungobrush. Ein kleines und zur Ferienzeit nicht so feines Naturschutzgebiet ein paar hundert kilometer ueber Sydney. Wunderschoen hier. Man sitzt morgen am See und geniesst die Ruhe, Enten ziehen vorueber, Fische springen. Dann erklingt links neben einem das liebliche Brummen eines grossvolumigen Benzinmotors. Romantisch wird das Gas an den Anschlag gebracht und dann ziehen ein kraftstrotzendes Sportboot und ein Thestosteron triefender Wasserski Fahrer an uns vorbei. Schoen wie er die Enten verscheucht. Liebevoll fluegen sich durch das Brutgebiet und ueberfahren behutsam soviele Tiere wie moeglich. Na ja, Gott sei Dank gibt es ja am Land genug Tiere hier. Dingos (Wildhunde) und Goanos (Leguane) sollen hier ihr Unwesen treiben. Und das stimmt auch. Bei unserem Faultag am See werden wir mehrmalls fast von einem Leguan ueber den Haufen gelaufen. Die halten uns Menschen gerne mal fuer einen Baum erklaert man uns. Da wir nicht moechten, dass sie ihre Krallen in unsere Rinden schlagen, passen wir jetzt ein bisschen mehr auf. Auch auf die Dingos. Die Abends ueber den Campingplatz schlendern und nach Essen suchen. Komisches Gefuehl, so ein Wildhund vor einem. Besser nicht streicheln...und keine Kinder frei rumlaufen lassen. Die klauen die Dingos angeblich. Schade, dass das auch die Wakeboard Prolleten wussten.
Sonntag, 7. Februar 2010
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