Donnerstag, 25. Februar 2010

Gletscher und Pfannkuchenberge. Und ein bisschen Weintasting.

ABEL TASMAN 4 DAY WALK.



Auch und vor allem schoen.

Freitag, 19. Februar 2010

Wir sind dann mal weg...

vier Tage Wandern im Abel Tasman. Das Handynetz ist schon weg. Internet haelt ironischer Weise laenger. Noch mal vielen Dank ans Headquarter in Bloh, dass wir uns jetzt entspannt Blasen laufen koennen. Die Rucksaecke sind voll und schwer. alles wird gut...

Mittwoch, 17. Februar 2010

KAWARAU BRIDGE. HOME OF BUNGY.

Merke: Der Berg ist hoeher als das Tal.

Ich habe ein Fahrrad. Und ich werde es benutzen.

Samstag, 13. Februar 2010

DUNEDIN. HOME OF THE BOYRACERS.

Dunedin. Ein kleines beschauliches Staedtchen an der Ostkueste. Wahnsinnswellen hier. Gehen mal ein bisschen Kaffeetrinken und Abends noch mal ins Kino. Invictus.“ Halt so‘n Ruggbyfilm“ erklaert Nicola ihn Leuten, die wir treffen. Morgan Freeman spielt Nelson Mandela...aber schaut ihn euch selber an. Abends wollen wir wieder an unserer Strandstrasse schlafen. Aber da ist heut e leider Rennstrecke. Die Kids treffen sich, um ihre gepimpten Autos gegeneinander zu testen. Nachdem mehrere ziemlich an unserem Heck vorbeirasen, suchen wir uns ein anderes Plaetzchen....Da ist ruhiger. Auch wenn die Sicht auf die Rennstrecke natuerlich nur halb so gut ist.

MILFORD



Haben versucht die Auswahl klein zu halten. Hat wohl nicht geklappt. Haben aber noch 450 andere Bilder fuer den Diaabend.

Sockenrand.


Wir sind zur Muellerhut gewandert. Das ist eine Berguette auf 1700m Hoehe. Wir muessen tausend Hoehenmeter machen. Und es ist steil.Und geroellig. Und sonnig. Anstrengend ist es. Gefuehlt laufen alle Menschen den Berg schneller rauf und runter als wir. Aber gut. Haben einen wunderbaren Tag und ich einen Sockenrand am Bein. Man sieht das bescheuert aus. Morgen zieh ich die weissen Tennissocken in den Flip Flops an. Dann sieht wenigstens keiner den Sockenrand.

Attacke am Wolkenaufspiesser : “ Be as boring as you can!!!!!!!“

Der hoechste Berg Neuseelands. Edmund Hillary (der Everest Erstbesteiger) hat hier frueher trainiert: Mount Cook. Aoraki nennen ihn den Maori. Das heisst uebersetzt sowas wie Wolkenaufspiesser. Kann man nachvollziehen. Schliesslich liegt seine Spitze wohl 200 Tage im Jahr versteckt in den Wolken. Als wir da sind, ist super Wetter. Wir machen eine kleine, aber feine Wanderung an den Gletscher, der dem Berge zu Fuessen liegt. Und sehen Schnee. Schnee. Komisches Gefuehl. Schnee. Das gehoert irgendwie nicht auf unsere Reise. Das gehoert woanders hin. Aber es ist toll. Nachts hoert man die Gletscher kalben. Das ganze Gebiet scheint zu brummen. Sehr beeindruckend. Am naechsten Morgen fallen die Keas ueber die Campingplatz her. Nicola und ich haben die Warnschilder nicht so ernst genommen, aber sie waren durchaus ernst gemeint. Keas sind sowas wie grosse Papageien. Von der Groesse einer Eule vielleicht. Ziemlich intelligent, ziemlich kreaftig und ziemlich verspielt. Die fummeln mit ihren scharfen Krallen und langen Papageienschnaebeln alles kaputt was sie zu fassen bekommen. Dazu gehoert zum Beispiel unser Camper. Unser Dachluken sind gern genommes Spielgeruest. Merke: Haue niemals unters Dach wenn du Keas darauf hast. Das finden die naemlich ziemlich ulkig und rufen alle ihre Freunde her. Nach dem Klopfen hat man statt drei Keas zwoelf Keas auf dem Dach. Fuer Keas gilt die gleiche Regel wie fuer Seeelefanten:“ Be as boring as you can!!!!!!!“

Liegengeblieben am Lake Tekapo.


Wir haben es geschafft. Wir haben das Licht angelassen und nun ist die Batterie durch. Mit vereinten Kraeften und einem Akt deutsch-franzoesischer Zusammenarbeit haben wir es zudem geschafft beim Ueberbruecken die Hauptsicherung durchzubrennen und nun stehen wir fahruntuechtig am Lake Tekapo. Es ist Sonntag Abend und vor Montag frueh kommt kein Mechaniker raus. Mist. Dann muessen wir wohl alleine hier blieben und den Sonnenuntergang anschauen. Mist. Heute laueft aber auch alles schief.  Wenigsten haben wir noch Bier im Kuehlschrank. Morgen frueh rufen wir die Werkstatt an. Aber nicht zu frueh. Man hat uns gedroht, die waeren dann in 10 Minuten da. Was fuer Stresser.

Mit 25 durch die Wolken.

Jetzt haben wir endlich einen richtigen Camper. Der reine Luxus nach vier Wochen im WICKED. Haben uns den ersten Tag auch ziemlich darin abgefeiert. Der hat jede Menge Schickimicki. Kuehlschrank, Gasherd mit zwei Platten, elektrische Wasserpumpe, Nils kann sogar fast darin stehen, bei Strom koennen wir sogar unseren Toaster benutzen oder den Wasserkocher. Wahnsinn. Hinzu kommt seine unglaublich durchzugstarke 2 Liter Maschine, die einen bergauf in Nullkommanichts von der zulasssigen Hoechgeschwindigkeit von 100 Kmh auf gute 25 kmh runterbeschleunigt. Um diese Mordsgeschwindigkeit ueber einen laengeren Zeitraum zu halten, muss man den zweiten Gang bei guten 3 bis 3,5 Tausend Umdrehungen fahren. Hoert man dabei die richtige Musik, suggeriert der schnelle Takt und das Summen des Motors fast ein Gefuehl von Dynamik, was erst durch rechts ueberholende Rennrdfahrer pulversiert wird. „Sheepfuckers“ rufen wir ihnen freundlich zu. Natuerlich bei geschlossener Scheibe. Schliesslich will man sich nicht jemandem anlegen der schneller ist. Schon gar nicht in den nueseelaendischen Bergen. Die sind eng und kurvig.

Pics: East Coast - Dunedin to Fjordland

Freitag, 12. Februar 2010

WOOOHOOOOOO!!!!!!!

Mittwoch, 10. Februar 2010

3D


Ja, wir hatten ein leichtes Zivilisationsdefizit. Das haben wir nun in Christchurch etwas ausgleichen koennen. Soweit man das in einer Neuseelaendischen Stadt kann. Wir waren im Kino. Soagr zweimal. Einer der Filme war Avatar. Und zwar in 3D. War fuer uns beide der erste Film in 3D. Hammer. Also, wenn ihr Avatar schaut, dann in 3D. Wahnsinnwelten, Wahnsinnsbilder, einfache Story. Aber funktioniert einwandfrei. Und on Top gibts haessliche Brillen. Was will man mehr.

Sonntag, 7. Februar 2010

Danke Sydney.

Wir sind wieder in Sydney. Und besuchen Angie und Noel und Tobi. Bzw. Wir nisten uns mal wieder bei Ihnen ein. Denn natuerlich brauchen wir mal wieder eine Unterkunft. Und natuerlich bekommen wir sie auch netterweise. Und nicht nur das: Angie und Noel hatten dank ihrem grossartigem Camping Equipment aus dem Wicked Van eine fahrende Showkueche gemacht , in der wir uns wochenlang sehr wohl gefuelt haben. Dafuer und fuer alles andere noch mal vielen Dank. Hatten noch ein paar wunderbare Tage in Manly bei Tobi. Waren surfen am Freshwater Beach und sind durch Sydney flaniert. Montag haben wir die Schleuder wieder abgegeben. Gott sei Dank ohne Probleme....Richtig so. Jetzt geht auf nach Kiwiland....wir freuen uns. Und danken allen in Sydney. Hoffentlich bis bald.



Dingos, Guanos und Wakeboardprolleten.


YEAH. Wir sind in Mungobrush. Ein kleines und zur Ferienzeit nicht so feines Naturschutzgebiet ein paar hundert kilometer ueber Sydney. Wunderschoen hier. Man sitzt morgen am See und geniesst die Ruhe, Enten ziehen vorueber, Fische springen. Dann erklingt links neben einem das liebliche Brummen eines grossvolumigen Benzinmotors. Romantisch wird das Gas an den Anschlag gebracht und dann ziehen ein kraftstrotzendes  Sportboot und ein Thestosteron triefender Wasserski Fahrer an uns vorbei. Schoen wie er die Enten verscheucht. Liebevoll fluegen sich durch das Brutgebiet und ueberfahren behutsam soviele Tiere wie moeglich. Na ja, Gott sei Dank gibt es ja am Land genug Tiere hier. Dingos (Wildhunde) und Goanos (Leguane) sollen hier ihr Unwesen treiben. Und das stimmt auch. Bei unserem Faultag am See werden wir mehrmalls fast von einem Leguan ueber den Haufen gelaufen. Die halten uns Menschen gerne mal fuer einen Baum erklaert man uns. Da wir nicht moechten, dass sie ihre Krallen in unsere Rinden schlagen, passen wir jetzt ein bisschen mehr auf. Auch auf die Dingos. Die Abends ueber den Campingplatz schlendern und nach Essen suchen. Komisches Gefuehl, so ein Wildhund vor einem. Besser nicht streicheln...und keine Kinder frei rumlaufen lassen. Die klauen die Dingos angeblich. Schade, dass das auch die Wakeboard Prolleten wussten.

Mittwoch, 3. Februar 2010

Die erste Woche bei den KIWIS....



Texte folgen.

Blaue Hummer.


Hamilton Nationalpark. Kurz unter Brisbane wuerde der Australier sagen. Auf dem Weg dorthin haben wir es noch geschafft die einzige Kiesgrube zwischen Perth und Sydney zu treffen und stecken zu bleiben. Die beiden lesbischen Bauerinnen unterbrechen kurz ihr Bier um uns mit ihrem 4WD rauszuziehen. Kurz und kraeftig. Scheinen die oefter zu machen. Ich versuche zu helfen, habe aber den Eindruck, dass die beiden im kleinen Finger ihrer linken Hand mehr Kraft haben, als ich in meinem unglaublich austrainierten rechten Oberarm. Also stehe ich ein bisschen dabei und versuche lustig zu sein. Klappt besser. Die ganze Einlage kostet uns nur 10 Minuten. Haben wir das auch erledigt. Dann rauf in die Berge. Auf gute 1000 Meter. Brrrrrrrrr. Kalt hier. Bestimmt nur 25 Grad. Wir holen die Pullover raus.
Am naechsten Tag machen wir eine wunderbare Wanderung. 17km. 7 Stunden...rauf und runter. Viele verschiedene Tiere und Pflanzen begegnen uns. Wir sehen kleine Wallabees. (MiniKangeroos), gefuehlte 1000 Schlangen, riesige Voegel und blaue Hummer. Die begegnen einem mittem im Wald und sind offensichtlich auf dem Weg zum Wasser. Und zwar auf ihrem Weg. Und auf dem haben wir nichts verloren. Die Freunde poebeln wie die grossen. Und fuchteln einem mit ihren Scheren vor dem Gesicht rum. Sehr lustig und sehr beeindruckend. Hat sich gelohnt hier hoch zu fahren. Jetzt duschen wir noch schnell in der angrenzenden Lodge...und auf wieder an die Kueste. Wer weiss wann das naechste Schwimmbad kommt.

Danke Ian. Living in the public.

Wir sind angekommen. Im Camperleben. Wir schlafen fuer 10 Dollar auf offentlichen Campgrounds oder gleich fuer umsonst an irgendwelchen Raststaedten. Wir verbringen den Tag an offentlichen Restareas und benutzten den oeffentlichen Grill, die oeffentlichen Toiletten und alles andere was noch oeffentlich ist. Wir trocknen unsere Waesche am Zaun der Strandbar und waschen unter dem Beifall der Gaeste unser Geschirr ab. Geht das Applausometer ueber die fuenf Punkte Marke duschen wir auch vor Ort. Bei ueber acht Punkten mit Shampoo. Doch meistens nutzen wir die australischen Schwimmbaeder fuer die Wahrung einer leichten Koerperhyghiene. Schwimmbaeder sind naemlich hier schoen billig. Fuer ca. 2-3 Dollar kann man dann eine Stunde Sport treiben (Schwimmen), duschen, Zaehneputzen und was sonst noch so ansteht. Ein ziemlich guter Deal also. Wir danken Ian Thorpe fuer die unglaubliche Schwimmbegeisterung in Australien. Hat er halt gedopt. Uns solls Recht sein.